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Hakro verlängert Teilnahme am Bangladesh Accord
Geschäftsführerin Carmen Kroll beim Vor-Ort-Besuch in Bangladesch.

24.04.2018

Hakro verlängert Teilnahme am Bangladesh Accord

Der mittelständische Corporate-Fashion-Anbieter Hakro GmbH hat den "Bangladesh Accord" 2018, das neue Abkommen zum Brand- und Gebäudeschutz in Bangladesch, unterzeichnet. Damit bekräftigt das Unternehmen sein Engagement für die weitere Verbesserung der Sicherheit und Arbeitsbedingungen in der Textilindustrie Bangladeschs. Diesen Schritt hatte Hakro in seiner Nachhaltigkeitsstrategie "Wirkstoff" Ende 2017 angekündigt.

Der neue Accord tritt an die Stelle des 2013 nach der Rana-Plaza-Katastrophe initiierten ersten Abkommens, das auf fünf Jahre befristet war und Ende Mai ausläuft. Hakro hatte diesen "Bangladesh Accord" im Juli 2015 unterzeichnet. Der neue Accord hat eine Laufzeit von drei Jahren (2018-2021).

Im Unterschied zu Selbstverpflichtungen ist der Accord ein rechtlich verbindliches Abkommen zwischen den Gewerkschaftsverbänden IndustriALL Global Union und der UNI Global Union sowie den teilnehmenden Textilunternehmen. Die Unternehmen benennen dem Accord-Sekretariat ihre Zulieferbetriebe in Bangladesch, in den Fabriken finden unabhängige Kontrollen des Arbeits- und Gebäudeschutzes statt, festgestellte Mängel müssen innerhalb bestimmter Fristen beseitigt werden. Die Verbindlichkeit und Erfolge des ersten Accords finden auch das Lob von Nichtregierungsorganisationen wie der Kampagne für saubere Kleidung (Clean Clothes Campaign).

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Carmen Kroll, die geschäftsführende Gesellschafterin von HAKRO, erklärt dazu: "Der Accord hat sich bewährt, davon konnten wir uns erst Anfang Februar bei unserem jüngsten Besuch bei unserem Produktionspartner in Dhaka überzeugen. Unser Partner hat alle von den Gutachtern des Accords auferlegten Verbesserungsmaßnahmen umgesetzt - etwa neue Brandschutztüren eingebaut und elektrische Leitungen modernisiert."

Das neue Abkommen wird besonders die Rechte der Arbeiter im betrieblichen Arbeitsschutz verbessern, unter anderem durch verbindliche Sicherheitstrainings. "Wir würden es deshalb sehr begrüßen, wenn möglichst viele der Unternehmen, die den ersten Accord unterzeichnet haben, ihre Teilnahme ebenfalls verlängern", appelliert Carmen Kroll.

Engagement für Bangladesch

Hakro hat in Bangladesch einen Produktionspartner in Dhaka, die Zusammenarbeit besteht bereits seit 1999 ohne Unterbrechung; es ist der zweitgrößte der insgesamt sieben Produktionspartner. Rund 600 Frauen und Männer fertigen in dem Betrieb T-Shirts, Poloshirts und Tank-Tops für Hakro - darunter die 2017 eingeführte Organic-Kollektion von Shirts aus Bio-Baumwolle. Der Partner ist nach dem "Global Organic Textile Standard" (GOTS) und "Standard 100 by OEKO-TEX" zertifiziert und unterliegt dem Monitoring der Business Social Compliance Initiative (amfori BSCI). Zweimal im Jahr überzeugen sich Mitarbeiter von Hakro bei einem Vor-Ort-Besuch persönlich vom Stand der Dinge.

Zur weiteren Unterstützung seines Partners hat Hakro den Solidaritätsfonds "FriendsShare" aufgelegt. Damit fördert Hakro verschiedene Projekte zur Gesundheitsversorgung oder spendet Naturalienprämien, die allen Mitarbeitern des Produktionspartners zugutekommen. Darüber hinaus unterstützt das Unternehmen ein Waisenhaus für Jungen im Südwesten Bangladeschs sowie Hilfsprojekte des Vereins NETZ Partnerschaft für Entwicklung und Gerechtigkeit.

 
Quelle: UD/cp

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